Wieder Leben im Ahrtal
Abenteuerpfad, Schutzhütte und psychosoziale Angebote helfen Kindern, Familien und Gemeinschaften nach der Flut 2021 zurück in die Normalität.
Die Lage im Ahrtal bleibt herausfordernd. Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat die Region tief getroffen, und auch heute sind viele Menschen weiterhin mit deren Folgen konfrontiert. Der Wiederaufbau von Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und der Infrastruktur schreitet teils nur langsam voran, sodass ein vollständiger Wiederaufbau nach Einschätzungen noch Jahre in Anspruch nehmen wird.
Zugleich bleibt die Region wetterbedingt verwundbar. Starke Regenwarnungen im Herbst 2025 riefen bei vielen Menschen schmerzhafte Erinnerungen an die damaligen Zerstörung wach. Neben den sichtbaren Schäden wiegen vor allem die psychischen Belastungen schwer, die durch anhaltende Unsicherheit, erlittene Verluste und die Herausforderungen des Wiederaufbaus entstanden sind.
In dieser schwierigen Situation zeigt sich das Engagement des Hoffnungswerks e.V. besonders deutlich. Der Verein unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien mit psychosozialen Angeboten und schafft Orte, an denen Gemeinschaft wachsen und neue Perspektiven entstehen können.
Ein besonders anschauliches Beispiel hierfür ist der Abenteuer- und Forschungspfad auf dem Familienwanderweg bei Altenahr. Mit zehn bewegungs- und erlebnisorientierten Stationen lädt er Kinder und Familien dazu ein, die Natur spielerisch zu entdecken, aktiv zu sein und unbeschwert Zeit miteinander zu verbringen. Ein besonderes Highlight ist die Mitwirkung von Kindern aus dem Abenteuertreff, einem weiteren Arbeitszweig des Hoffnungswerks, an der Gestaltung des Pfades. Gerade nach den belastenden Erfahrungen der vergangenen Jahre bietet dieser Ort Raum für Freude, Begegnung und kleine, aber wichtige Schritte hin zu mehr Lebensqualität im Ahrtal.
Schutzhütte
Ergänzend dazu entsteht das Quartiersprojekt „Schutzhütte“, ein Gemeinschaftsprojekt der Ortsgemeinde Altenahr, des Eifelvereins und des Hoffnungswerks, das vollständig durch die Diakonie Katastrophenhilfe RWL finanziert wird. Die Schutzhütte wird künftig als dauerhaft geöffneter Schutzort dienen und das Katastrophenschutzkonzept der Region sinnvoll ergänzen. Die Bauarbeiten beginnen im Februar/März 2026. Zusätzlich wird ein Wegstück saniert, sodass Rettungsfahrzeuge die Eifelblickhütte problemlos erreichen können.
Hoffnungswerk
Mit Projekten wie Patenschaften und psychosozialer Unterstützung steht das Hoffnungswerk denjenigen zur Seite, die aufgrund einer Katastrophe hilfsbedürftig geworden sind.
Hoffnungswerk ist ein Herzensprojekt von Energiestifter und profitiert von den Erlösen aus Strom- und Gasverträgen, bei denen Kunden „Hoffnungswerk“ als Förderprojekt ausgewählt haben.
„Die Schutzhütte soll ein dauerhafter Schutzort sein und das Katastrophenschutzkonzept der Region ergänzen.“
Diese Projekte zeigen, dass die Region trotz der anhaltenden Herausforderungen Schritt für Schritt in den Alltag zurückfindet. Sichere Orte und Begegnungsräume helfen den Menschen im Ahrtal dabei, die schweren Jahre hinter sich zu lassen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Hoffnungswerk
Mit Projekten wie Patenschaften und psychosozialer Unterstützung steht das Hoffnungswerk denjenigen zur Seite, die aufgrund einer Katastrophe hilfsbedürftig geworden sind.
Hoffnungswerk ist ein Herzensprojekt von Energiestifter und profitiert von den Erlösen aus Strom- und Gasverträgen, bei denen Kunden „Hoffnungswerk“ als Förderprojekt ausgewählt haben.
Du möchtest auch
ein Herzensprojekt fördern?
Wechsel jetzt zu uns, dem Energiestifter. Im Tarifrechner kannst du ein Herzensprojekt auswählen. Dann fördern wir dieses durch einen monatlichen Beitrag.
Tarifrechner
